Publiziert von: Cornelia Rychen
Bereitgestellt: 06.10.2025
Unsere Kirche Wengi
Die Kirche ist offen. Gerne dürfen Sie eine Kerze anzünden, beten und einen Moment in der Ruhe der Kirche verweilen.
Barrierefrei: Unsere Kirche ist rollstuhlgängig.
In unseren Kirchen sind alle herzlich willkommen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Barrierefrei: Unsere Kirche ist rollstuhlgängig.
In unseren Kirchen sind alle herzlich willkommen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Planen Sie
- » eine Trauung
- » eine Taufe
- » ein Ritual für eine besondere Lebenssituation
- » oder ein Abschied
Die Kirche kann reserviert werden. » Hier geht es zur Reservation.
- » eine Trauung
- » eine Taufe
- » ein Ritual für eine besondere Lebenssituation
- » oder ein Abschied
Die Kirche kann reserviert werden. » Hier geht es zur Reservation.
Platzzahl
In der Kirche sind bis zu 180 Sitzplätze möglich.
Weitere Informationen
Informationen zur Benützung der Kirche Wengi sind zur Zeit in Überarbeitung.
In der Kirche sind bis zu 180 Sitzplätze möglich.
Weitere Informationen
Informationen zur Benützung der Kirche Wengi sind zur Zeit in Überarbeitung.
Gesuche
Gesuche für die Benützung, für die Reservierung und Anfragen betreffend der Verfügbarkeit sind zu richten an
» Vertrag zur Benützung der Kirche Wengil (als Word-Datei)
» Vertrag zur Benützung der Kirche Wengil (als PDF-Datei)
Gesuche für die Benützung, für die Reservierung und Anfragen betreffend der Verfügbarkeit sind zu richten an
» Vertrag zur Benützung der Kirche Wengil (als Word-Datei)
» Vertrag zur Benützung der Kirche Wengil (als PDF-Datei)
Geschichtliches zu unserer Kirche
Seit 1963 bilden die drei Dörfer Scheunenberg mit Janzenhaus, Waltwil und Wengi nicht nur die Kirchgemeinde, sondern ebenfalls die Einwohnergemeinde Wengi.
Aus der Kirchengeschichte kann man nachlesen, dass eines der Dekanate des Bistums Konstanz bis anfangs 1400 den Namen Wengi trug. Der Vorsteher des Dekanates, musste die Pfarreien überwachen und in der Seelsorge unterstützen. Zum Dekanat Wengi gehörten die Gemeinden innerhalb der damaligen Aareschlaufe:
Radelfingen, Aarberg, Lyss, Schüpfen, Wohlen, Meikirch, Lindach, Kirchlindach, Rapperswil, Affoltern, Diessbach, Dotzigen, Oberwil, Büren, Arch, Rüti, Lüsslingen und Balm.
Leicht erhöht, auf einem Hügelausläufer steht am südwestlichen Dorfrand von weitem sichtbar die Kirche Wengi. Der Kirchturm bildet mit seinen senkrechten Linien einen Kontrast zu den langen horizontalen Linien der Hausdächer. Kirche Pfarrhaus mit Pfarrstöckli und Pfrundscheune bilden eine Baugruppe, die in dieser Einheit in Wengi noch vorhanden, aber im Kanton Bern nicht mehr häufig anzutreffen sind. Zur Vollkommenheit gehört auch der mächtige Kastenienbaum. Das Pfarrhaus entstand 1676 und wurde 1731 und 1750 umgebaut. Die Pfrundscheune stammt aus dem Jahr 1731, das Pfarrstöckli, ursprünglich Ofenhaus von 1754.
Über den Ursprung der Kirche (in alten Schriften noch die Kirche/Pfarrei an der Strasse von Büren) sind praktisch keine Angaben zu finden. Bei der Kirchenrenovation von 1984 – 1986 konnte man über dem Turmeingang von der Chorseite her eine Inschrift mit verschiedenen baulichen Daten, u.a. «Erster Bau 900» entdecken. Die Archäologen stellten deutliche Überreste einer ersten gemauerten Kirche, einer Saalkirche, mit eingezogener hufeisenförmiger Apsis fest, die in das 8./9. Jahrhundert datiert werden kann. Zu der weiteren Geschichte der Kirche sind praktisch keine Angaben zu finden. Immerhin liegt ein Bittbrief für einen Kirchenneubau aus dem Jahre 1468 vor. Historisch gesichert ist der Brand von 1521 und der Wiederaufbau im Jahre 1522.
Weitere Änderungen mit Kanzel und Chorbogen sind wohl auf die Zeit von 1696 - 1697 zurückzuführen. Der Taufstein mit der Jahrzahl 1669 und die Empore gehen ebenfalls auf diese Zeit zurück. Grössere Veränderungen brachte die Renovation 1874 – 1876. Das Kirchenschiff erhielt einen neuen Dachstuhl. Das Dach wurde vergrössert und mit einem kleinen Knick versehen. Der Turm erhielt anstelle des seit 1522 vorhandenen Käsbissendachs den heute noch vorhandenen «Spitzhelm.»
Bei der jüngsten Renovation 1984 – 1986 wurde versucht die schlimmsten Veränderungen vorangehender Renovationen so weit als möglich rückgängig zu machen. Einige, aus stilistischer Sicht wünschenswerte Änderungen wurden aus Kostengründen und nach Befragen der Bevölkerung fallen gelassen. Nach der Räumung der Kirche konnten die Archäologen mit ihrer Arbeit beginnen. Sie dauerte ein halbes Jahr. Nicht ganz unerwartet fanden sie im Schiff und Chor ältere tiefliegende Böden. Zum Vorschein kamen ebenfalls Fundamentreste eines Altars, ferner die Fundamente mit Brandspuren der Kirche die 1521 abbrannte. Nach Beendigung der archäologischen Arbeiten konnte mit den eigentlichen Renovationsarbeiten begonnen werden. Sie umfassten das Ersetzen der Gipsdecke durch eine Holzdecke, das Anpassen des Chorbogens, Erneuerung der wertvollen, mit gotischem Masswerk versehenen Fenster durch stilgerechte Neuverglasung mit bleigefassten Rahmenmustern, Ersetzen der Bänke und Einbau einer neuen Heizung und als Schutz vor Kälte wurde ein Windfang erstellt, der zugleich als Garderobe dient. Der Einbau der neuen Holzdecke führte dazu, dass die vorhandene Orgel nicht mehr passte. Die grosszügige Spende eines ehemaligen Bürgers von Wengi ermöglichte es, eine neue zum Baustil passende Orgel anzuschaffen.
Das bisherige Turmdach wurde beibehalten, jedoch die 4 Giebel wieder bekrönt. Kreuz und das goldene Gefäss mussten sich einer «Schönheitskur» unterziehen. Wie bei den letzten 2 Renovationen wurden ein Dokument mit aktuellen Angaben über ausgeführte Arbeiten, Gemeinde, Zeitgeschehen sowie eine Ausgabe der ‘Bund-Zeitung’ in das Gefäss gelegt. Das erst 1948 angeschaffte Uhrwerk wurde ebenfalls einer Revision unterzogen. Zu neuem Glanz kam die Uhr schliesslich 2005, als Turm, Fensterläden, Zeiger und Ziffern neu gestrichen wurden.
Nachdem die Kirche grundsätzlich rollstuhlgängig gestaltet wurde, wurde 2008 auch rollstuhlgängiger Zugang realisiert.
Aus der Kirchengeschichte kann man nachlesen, dass eines der Dekanate des Bistums Konstanz bis anfangs 1400 den Namen Wengi trug. Der Vorsteher des Dekanates, musste die Pfarreien überwachen und in der Seelsorge unterstützen. Zum Dekanat Wengi gehörten die Gemeinden innerhalb der damaligen Aareschlaufe:
Radelfingen, Aarberg, Lyss, Schüpfen, Wohlen, Meikirch, Lindach, Kirchlindach, Rapperswil, Affoltern, Diessbach, Dotzigen, Oberwil, Büren, Arch, Rüti, Lüsslingen und Balm.
Leicht erhöht, auf einem Hügelausläufer steht am südwestlichen Dorfrand von weitem sichtbar die Kirche Wengi. Der Kirchturm bildet mit seinen senkrechten Linien einen Kontrast zu den langen horizontalen Linien der Hausdächer. Kirche Pfarrhaus mit Pfarrstöckli und Pfrundscheune bilden eine Baugruppe, die in dieser Einheit in Wengi noch vorhanden, aber im Kanton Bern nicht mehr häufig anzutreffen sind. Zur Vollkommenheit gehört auch der mächtige Kastenienbaum. Das Pfarrhaus entstand 1676 und wurde 1731 und 1750 umgebaut. Die Pfrundscheune stammt aus dem Jahr 1731, das Pfarrstöckli, ursprünglich Ofenhaus von 1754.
Über den Ursprung der Kirche (in alten Schriften noch die Kirche/Pfarrei an der Strasse von Büren) sind praktisch keine Angaben zu finden. Bei der Kirchenrenovation von 1984 – 1986 konnte man über dem Turmeingang von der Chorseite her eine Inschrift mit verschiedenen baulichen Daten, u.a. «Erster Bau 900» entdecken. Die Archäologen stellten deutliche Überreste einer ersten gemauerten Kirche, einer Saalkirche, mit eingezogener hufeisenförmiger Apsis fest, die in das 8./9. Jahrhundert datiert werden kann. Zu der weiteren Geschichte der Kirche sind praktisch keine Angaben zu finden. Immerhin liegt ein Bittbrief für einen Kirchenneubau aus dem Jahre 1468 vor. Historisch gesichert ist der Brand von 1521 und der Wiederaufbau im Jahre 1522.
Weitere Änderungen mit Kanzel und Chorbogen sind wohl auf die Zeit von 1696 - 1697 zurückzuführen. Der Taufstein mit der Jahrzahl 1669 und die Empore gehen ebenfalls auf diese Zeit zurück. Grössere Veränderungen brachte die Renovation 1874 – 1876. Das Kirchenschiff erhielt einen neuen Dachstuhl. Das Dach wurde vergrössert und mit einem kleinen Knick versehen. Der Turm erhielt anstelle des seit 1522 vorhandenen Käsbissendachs den heute noch vorhandenen «Spitzhelm.»
Bei der jüngsten Renovation 1984 – 1986 wurde versucht die schlimmsten Veränderungen vorangehender Renovationen so weit als möglich rückgängig zu machen. Einige, aus stilistischer Sicht wünschenswerte Änderungen wurden aus Kostengründen und nach Befragen der Bevölkerung fallen gelassen. Nach der Räumung der Kirche konnten die Archäologen mit ihrer Arbeit beginnen. Sie dauerte ein halbes Jahr. Nicht ganz unerwartet fanden sie im Schiff und Chor ältere tiefliegende Böden. Zum Vorschein kamen ebenfalls Fundamentreste eines Altars, ferner die Fundamente mit Brandspuren der Kirche die 1521 abbrannte. Nach Beendigung der archäologischen Arbeiten konnte mit den eigentlichen Renovationsarbeiten begonnen werden. Sie umfassten das Ersetzen der Gipsdecke durch eine Holzdecke, das Anpassen des Chorbogens, Erneuerung der wertvollen, mit gotischem Masswerk versehenen Fenster durch stilgerechte Neuverglasung mit bleigefassten Rahmenmustern, Ersetzen der Bänke und Einbau einer neuen Heizung und als Schutz vor Kälte wurde ein Windfang erstellt, der zugleich als Garderobe dient. Der Einbau der neuen Holzdecke führte dazu, dass die vorhandene Orgel nicht mehr passte. Die grosszügige Spende eines ehemaligen Bürgers von Wengi ermöglichte es, eine neue zum Baustil passende Orgel anzuschaffen.
Das bisherige Turmdach wurde beibehalten, jedoch die 4 Giebel wieder bekrönt. Kreuz und das goldene Gefäss mussten sich einer «Schönheitskur» unterziehen. Wie bei den letzten 2 Renovationen wurden ein Dokument mit aktuellen Angaben über ausgeführte Arbeiten, Gemeinde, Zeitgeschehen sowie eine Ausgabe der ‘Bund-Zeitung’ in das Gefäss gelegt. Das erst 1948 angeschaffte Uhrwerk wurde ebenfalls einer Revision unterzogen. Zu neuem Glanz kam die Uhr schliesslich 2005, als Turm, Fensterläden, Zeiger und Ziffern neu gestrichen wurden.
Nachdem die Kirche grundsätzlich rollstuhlgängig gestaltet wurde, wurde 2008 auch rollstuhlgängiger Zugang realisiert.
